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Hardware / 3D-CAD-Konstruktion

3D-CAD-Konstruktion

Parametrische 3D-Konstruktion für physische Produkte — Gehäuse, mechanische Teile und die Geometrie, die darüber entscheidet, ob ein Gerät misst, was es messen soll. In FreeCAD modelliert, hier gedruckt und an der Elektronik eingepasst, statt nachträglich um eine fertige Platine gezeichnet zu werden.

Zehn Modelle, 297 bemaßte Skizzen, drei Konstruktionsgenerationen — getrieben von Messungen, nicht von Geschmack.

Transparente CAD-Ansicht des facettierten Array-Deckels mit Mikrofonsitzen über drei Neigungsbänder verteilt
Generation einsDer facettierte Deckel: acht Sitze über drei Neigungsbänder, jeder auf einer eigenen Ebene gezeichnet.
Transparente CAD-Ansicht der flachen achteckigen Array-Platte mit acht Mikrofon-Trägeraufnahmen am Rand
Generation zweiEine Ebene, acht Sitze, eine einheitliche akustische Tiefe — und bessere gemessene Auflösung.
Transparente CAD-Ansicht des konischen achteckigen Basisgehäuses mit Abstandsbolzen, Kabelverschraubung und Dichtlippe
Die BasisAbstandsbolzen, Verschraubung und Dichtlippe an den Platinen bemaßt, die hineinkommen.
Eine matt schwarze, 3D-gedruckte sechseckige Deckplatte, in einer Hand in der Werkstatt gehalten
GedrucktFrisch vom Drucker und in der Hand. Ein Passungsproblem am Montag ist am Dienstag ein geändertes Teil.

Prototypenteile werden hier gedruckt, was die mechanische Iterationsschleife so kurz hält wie die elektrische. Muss ein Entwurf später Richtung Spritzguss oder Fräsen gehen, wird er mit Blick darauf modelliert statt neu aufgebaut. Der praktische Nutzen: Platinenrevisionen, Gehäuserevisionen und Firmware werden an einer Stelle gegeneinander iteriert, statt dass drei Lieferanten aufeinander warten.

Gehäuse als Konstruktionsgeometrie modelliert, nicht als Kiste um eine fertige Platine gezeichnet.

Ein facettiertes, mehrstufiges 3D-gedrucktes Gehäuse für ein akustisches Array auf einem Labortisch, mit Mikrofonöffnungen auf Facetten in mehreren Neigungswinkeln
Eine frühere Array-GeometrieAcht Mikrofone über drei Neigungsbänder, in FreeCAD modelliert.

Das Array vor unserem heutigen war eine facettierte Kuppel — acht Mikrofone über drei Neigungsstufen verteilt, damit das Array neben der Peilung auch die Elevation auflösen konnte. Es ist ein gutes Beispiel dafür, was mechanische Konstruktion kostet, wenn man sie ernst nimmt.

Die Neigung entstand durch gestapelte Ringe mit abnehmendem Radius, sodass jede Facette in einem anderen Winkel auf die Vertikale traf. Die Wandstärke folgt diesem Winkel: nahezu senkrechte Facetten sind dick, die steilsten sind dünn. Jedes Mikrofon braucht vor sich eine Vertiefung bestimmter Tiefe — und oben war kaum noch Wand übrig, in die man sie hätte einlassen können. Also musste die Sitztiefe Stufe für Stufe neu bemaßt werden und ging auf der obersten gegen null. Da Skizzen ebenenabhängig sind, ließ sich nichts kopieren: Jeder Sitz wurde auf seiner eigenen Ebene gezeichnet, über rund fünfundfünfzig davon.

Es hat funktioniert — und ist zugleich der Grund, warum wir umgestiegen sind. Bei Mikrofonen auf unterschiedlichen Ebenen ließ sich der akustische Weg vor jedem einzelnen nicht konstant halten. Der flache 210-mm-Ring, der sie ersetzt hat, legt alle acht auf eine Ebene bei einheitlich 3,2 mm Tiefe, und die gemessene Peilungsauflösung wurde besser. Die exotische Geometrie war nicht umsonst — sie wurde charakterisiert, und sie hat anhand der Zahlen verloren.

Genau das ist das Argument dafür, mechanische Arbeit neben der Elektronik und der Signalverarbeitung zu machen statt ihr nachgelagert. Die Geometrie war hier nie eine Verpackungsentscheidung, sondern eine akustische Entscheidung, die zufällig in Kunststoff ausgedrückt wurde.

In der Prototypenphase werden Teile 3D-gedruckt, was die mechanische Iterationsschleife so kurz hält wie die elektrische — ein Passungsproblem, das am Montag auffällt, kann am Dienstag ein überarbeitetes Teil sein. Wo ein Entwurf später Richtung Spritzguss oder Zerspanung gehen muss, wird er mit diesem Ziel modelliert statt neu aufgebaut. Der praktische Nutzen: Platinenrevisionen, Gehäuserevisionen und Firmware lassen sich an einem Ort gegeneinander iterieren, statt dass drei Zulieferer aufeinander warten.

Parametrische Modellierung

Modelle aus bemaßten, gebundenen Skizzen, sodass sich die Änderung einer Zahl fortpflanzt, statt das Teil neu zeichnen zu müssen.

Geometrie, die die Messung trägt

Wo ein Sensor sitzt, was er sieht und was das Material davor mit dem Messwert macht. Bei einem Sensorprodukt ist das die Konstruktion, nicht die Verpackung.

Passung und Toleranz

Spiele, Pressungen, Zugang zu Schrauben und der halbe Millimeter, der entscheidet, ob der Stecker die Blende erreicht. Gegen die Platine geprüft, nicht geschätzt.

Druck und Iteration

Teile werden hier gedruckt, sodass ein Passungsproblem vom Montag am Dienstag ein geändertes Teil ist. Die mechanische Schleife läuft so schnell wie die elektrische.

Richtung Serie

Entformschrägen, Wandstärken und Trennebenen werden mitgedacht, solange es billig ist — ein Entwurf, der später Spritzguss oder Fräsen braucht, wird angepasst statt neu aufgebaut.

Dateien, die Ihnen gehören

Native Modelle, STEP für den Fertiger, STL für den Druck und die Notizen, die erklären, warum ein Maß so ist, wie es ist.

Ein Teil, das stimmen muss?

Bringen Sie eine Skizze, die Platine, um die das Teil herum muss, oder eine Form, die nicht funktioniert. Elektronik ist willkommen, aber nicht nötig — mechanische Arbeit steht hier für sich.

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